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Richtprojekt

Die Bebauung wird der Sandgrube ein neues Gesicht verleihen und sich gut in die nähere und weitere bestehende Umgebung integrieren. Mit der Mischnutzung aus Einkaufen und Wohnen, der hochwertigen Architektur sowie dem grosszügigen, attraktiven Vorplatz stellt der Bau eine Bereicherung für Appenzell und eine deutliche Aufwertung des Gebietes Sandgrube dar. 

Quartierplanverfahren

Vorbereitende Schritte

2015 hat die Famin AG als Grundeigentümerin für die Überbauung der Parzelle Nr. 2005 im Gebiet Sandgrube als Grundlage für den Quartierplan «Sandgrube-Nord» einen Studienauftrag erteilt. Dazu wurden sieben Architekturbüros eingeladen. Die Jury setzte sich aus Vertretern der Grundeigentümerschaft, der Migros Ostschweiz, der Fachkommission Heimatschutz, Eigentümern von Nachbarliegenschaften sowie Fachexperten und dem Projektentwicklungsbüro von Edgar Wick zusammen. Diese hat im August 2015 einstimmig das Projekt von Lukas Imhof zur Weiterbearbeitung empfohlen. Das Vorprojekt wurde von der Bauherrschaft, begleitet durch die Feuerschaukommission sowie kantonale Fachstellen, in mehreren Schritten zu einem Richtprojekt weiterentwickelt.

Verfahren

Der Quartierplan definiert folgende Eckpunkte für die künftige Nutzung des Grundstücks:

  • Erschliessung für den Langsamverkehr, den motorisierten Verkehr und Sicherung der Funktionsfähigkeit der Groberschliessung
  • Sicherung und Bewirtschaftung des Parkraums für alle Fahrzeugarten
  • Umfang der Verkaufsflächen nach Sortiment
  • Bauliche Integration

 

Erschliessung
Die Haupterschliessung des Planungsgebiets erfolgt über den Einlenker Feldstrasse-Umfahrungsstrasse. Zur Verbesserung des Verkehrsflusses wird beim Einlenker in die Umfahrungsstrasse ein Rechtsabbiegegebot signalisiert. Der Durchgangswiderstand der Feldstrasse im Strassenteilstück Kreisel Zielstrasse bis Einlenker Umfahrungsstrasse wird mittels Strassenplatzgestaltung erhöht. Es entsteht eine Mischverkehrszone. Der bestehende Migroskreisel wird durch den Wegfall der heutigen Verkaufsfläche im bestehenden Migrosmarkt entlastet. Die Rahmenbedingungen eines bedarfsgerechten Parkplatzbewirtschaftungssystem werden im Baubewilligungsverfahren festgelegt.


Angebot
Ein Migros-Supermarkt und -Restaurant werden den heutigen Standort ersetzen. Dabei werden die Flächen an die heutigen Ansprüche angepasst und vergrössert. Der Migros-Supermarkt wächst um 600 m2 auf 2'200 m2, das Migros-Restaurant wird um 70 m2 auf 320 m2 vergrössert. Platz für ergänzende Angebote bieten zwei zusätzliche Gewerbeflächen von 450 m2 und 60 m2


Um den Standort auch nach Ladenschluss zu beleben und das Bauland optimal auszunutzen, wird die Eigentümerin der Parzelle, die Famin AG, 35 bis 40 1.5- bis 5.5-Zimmer-Wohnungen in den Obergeschossen der Gebäude erstellen. 


Bauliche Integration
Die Architektur mit ihren ortstypischen Giebeldächern, der vielfältigen Volumetrie und Gestaltung setzt bewusste Akzente und gibt dem Bau sein charakteristisches Gesicht. Als Weiterentwicklung des typischen und sehr spezifischen Baustils Appenzells wirkt die Architektur vertraut und modern zugleich. Es entsteht ein Bau, der so nur in Appenzell entstehen kann und das Gebiet der Sandgrube an das Dorfzentrum anschliesst. 

Die offiziellen Unterlagen finden Interessierte ab dem Auflagebeginn auf der Webseite der Feuerschauverwaltung.

Quartierplan Sandgrube Nord

Der Plan steht als PDF zum Download zur Verfügung